|
Vorkommen: -an Laubblättern zahlreicher Gehölze, Unkräuter, Gräßer und Stauden
Vermehrung: -Sporen werden mit Hilfe des Windes verstreut und dringen bei feuchter und warmer Witterung durch die Blattoberfläche ein
Auftreten: -Infektion von jungen, später auch älteren Blättern und Triebspitzen, erste Symptome (weißer Belag an der Oberseite der Blätter) bereits wenige Tage nach der Erstinfektion
Schadbild: - horstartig ausgebildeter weißer Belag an der Oberseite der Blätter, später auch Vergilben und Absterben der befallenen Pflanzenteile
Aussehen: -zunächst dünner, weißer horstartig auftretender Belag auf Blättern, späteres Ausbreiten der Horste über die gesamte Blattfläche und dicker werdender Belag, bis Blatteile absterben
Bekämpfung: -herabgefallene Blätter vernichten, um Neuinfektion im Frühjahr zu verhindern / -Krone auslichten, damit die Blätter nach Niederschlägen besser abtrocknen können / -gut belüfteten Standort wählen / -bei stark gefährdeten Arten vorbeugend von Juni bis September aller 14 Tage mit Schwefel- oder Kupferpräparaten spritzen / -bei ersten Symptomen mit systemischen Fungizid (z.B. Saprol oder Baymat) behandeln
Gefährdung von Bonsai: -unterschiedlich, bestimmte Gehölzarten, wie z.B. Eiche, einheimische Ahornarten, Fünffingerstrauch, Heckenkirsche, und verschiedene Azaleen besonders groß
|